Interkulturelle Trainings

Polen

Die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen sind dicht und vielfältig. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass Polen den größten Markt der EU-Beitrittskandidaten darstellt und damit eine Schlüsselposition in Mittel- und Osteuropa einnimmt. Deutschland unterstützt Polens Übergang zur sozialen Marktwirtschaft auf vielfältige Weise. 

Mit beträchtlichem Abstand zu Italien und Frankreich ist Deutschland der wichtigste Handelspartner Polens, auf den rund ein Drittel des polnischen Außenhandels entfällt. Das deutsch-polnische Handelsvolumen hat sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt. Direktinvestitionen spielen nach dem Außenhandel die zweitwichtigste Rolle in den Wirtschaftsbeziehungen Polens. Die Gründe liegen in den guten Wachstumsaussichten der polnischen Volkswirtschaft, der Größe des Marktes, der geografischen Lage und der guten Ausbildung der Arbeitskräfte.

 


Themenauswahl:

1. Polen: Im Wandel der Zeit

  • Geschichtlicher Hintergrund und seine Auswirkung auf das polnische Selbstverständnis heute
  • Polens Weg in die und Werdegang in der EU
  • Deutsch-polnische Beziehungen, interkulturelle Unterschiede: Trennendes und Verbindendes
  • Moderne polnische Gesellschaft: Werte und Einstellungen

 2. Das Wirtschaftswachstum in Polen

  • Wirtschaftswandel
  • Aktuelle Entwicklung in Wirtschaft und Politik
  • Chancen für deutsche Unternehmen auf dem polnischen Markt
  • Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Polen

3. Systematische Planung und Durchführung des Markteintritts

  • Aufbau von Marktanalysen
  • Entscheidungsgrundlagen für Markteintritt
  • Markteintrittsstrategien
  • Autoritäten, Hierarchien, Endscheidungsprozesse

4. Gründung von Firmen und Repräsentanzen

  • Voraussetzungen, Vorgehensweise, Kosten
  • Potentielle Konfliktfelder in der deutsch-polnischen Zusammenarbeit, Verhandlungstaktiken
  • Umgang mit Behörden, Kunden und Lieferanten
  • Vertrauensverhältnis zum Verhandlungspartner, die polnische Geschäftsethik: Höflichkeit, Stil und Respekt
  • Geschäftsessen: Anekdoten und Geselligkeit
  • Wege, das gemeinsame Ziel der erfolgreichen Geschäftsbeziehung zu erreichen

5. Alltagskultur

  • Kulturelle Unterschiede im Sprachverhalten und Schriftverkehr, sensible Themen
  • Private Kontakte: Etikette, Smalltalk, Geschenke
  • Essen und Trinken (Esskultur, Trinksprüche)
  • Bürokratie, Sicherheit
  • Tagesrhythmus
  • Theater, Museen, Konzerte