Aktuelle Meldungen

Shanghai: Ankommen im August

IMG 6122

Das Lingua-Team ist bekanntermaßen reisefreudig, und so hat es Claudia aus dem Admin-Team mit ihrer Familie für eine längere Zeit nach Shanghai verschlagen. Von dort berichtet sie künftig regelmäßig in unserer Rubrik wikiLINGUA über ihre Eindrücke aus der spannenden und wohl westlichsten Metropole Chinas.

 

Ankommen im August

Wären da nicht „äußere Zwänge“ (in unserem Fall der Schuljahresbeginn), so hätte man dies wirklich als Wahnsinnsidee abtun müssen. Es gibt wohl keinen Monat, der einem Mitteleuropäer das Einleben in Shanghai klimatisch schwieriger macht als der August. Mit Temperaturen von 37, 38 Grad Celsius kann man dieses Jahr in Deutschland niemanden beeindrucken, aber die Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent macht jeden Atemzug und jede Bewegung unerträglich. Klimaanlagen sind unerlässlich, aber auch die ständigen Wechsel zwischen Außentemperatur und zum Teil kühlschrankähnlicher Atmosphäre in Geschäften und U-Bahnen sind zunächst schwer zu ertragen.

Aber für irgendetwas muss die Luftfeuchtigkeit ja gut sein: Es ist überraschend grün hier und die Stadt ist von vielen kleinen Flüssen durchzogen, in denen auf die unterschiedlichsten Arten gefischt wird.

Was sonst noch auffällt: Der Verkehr ist eine Herausforderung! Entgegen allen Erwartungen sind die Straßen breit und geräumig und es ist auch nicht übermäßig laut, da fast alle der unzähligen motorisierten Zweiräder sowie viele Pkw Elektroantrieb besitzen. Sie tauchen quasi aus dem Nichts auf. Gerade dadurch und durch die auf den ersten Blick nicht vorhandenen Vorfahrtsregeln muss man – selbst bei grüner Ampel – seine Augen wirklich überall haben, um heil über die Straße zu kommen.

Also alles ruhig angehen, Vorsicht walten lassen, keine übermäßige körperliche Bewegung und erst einmal den Jetlag von sechs Stunden Zeitunterschied überwinden.

11.09.2018